42 km Hans Czettel Rundwanderweg / NÖ
13. November 2010
(Letzte
Änderung: 16. November 2010)
An diesem Samstag stand für die Wanderfreunde Rappottenstein eine weitere geführte Sportwanderung vom Wanderverein Wienerland unter dem Sportwanderleiter Christian Laczkovits auf dem Programm. Es ging diesmal auf den 42 Kilometer langen Hans Czettel-Rundwanderweg, wobei der Start im heurigen Jahr um Punkt 7 Uhr am Bahnhof Stockerau war.
Bei herrlichem Wanderwetter ging es für 23 angereiste Marathonis und 1 Hund zunächst durch Stockerau und über Feldwege nach Leitzersdorf. Es folgte der Anstieg zum Waschberg und der Weiterweg durch herrliche Wälder zum Michelberg. Nach einem Bergabstück wurde das Goldene Bründl erreicht, wo der erste Zusammenwartepunkt vereinbart war.
Grundsätzlich sollte hier eingekehrt werden, aber nachdem die Gaststätte wieder mal nicht vor 10 Uhr öffnete, die Gruppe aber schon um 9:45 Uhr geschlossen vor den ebensolchen Toren stand, wurde beschlossen, bis nach Korneuburg weiterzugehen.
Ein kurzer Anstieg und schon konnte man in der Ferne Burg Kreuzenstein erspähen. Über herrliche Wege mit traumhaften Ausblicken Richtung Korneuburg und Wien gings weiter, vorbei an der Burg bis hinab nach Leobendorf. Ein für die Wanderfreunde Rappottenstein mental hartes Wegstück über sehr lange Geraden durch Leobendorf bis Korneuburg folgte.
Im sehr empfehlenswerten Gasthaus "Zum alten Zollhaus" gegenüber vom Bahnhof Korneuburg wurde eingekehrt, eilig ein Bierchen und ein Mittagsmahl bestellt und auf die nach und nach eintreffenden Marathonkollegen gewartet. Nach einer erholsamen, gemütlichen und kalorienintensiven Mittagsrast ging es im Sauseschritt weiter via Leobendorf und (für manche) Unterrohrbach nach Spillern, wo die Gruppe wieder sehr freundlich im Wurschtamt willkommen geheißen wurde. Heuer war die uns bekannte 'Waldviertlerin' der letzten Besuche nicht mehr anwesend - ihr 'Ersatz' konnte sich aber allemal sehen lassen und war ebenso freundlich, nett und zuvorkommend - der Chef hier hat wirklich ein goldenes Händchen bei seinem Personal!
Nach kurzer aber sehr intensiver und gutgelaunter Rast gings schließlich auf neuen Wegen die letzten Kilometer in Richtung Stockerau zum Ziel im Sportzentrum Alte Au.
Eine weitere wahrlich gelungene Sportwanderveranstaltung, bei der besonders angenehm war, daß es erlaubt war, in Gruppen mit individuellem Tempo zu marschieren. Es wurden Treffpunkte vereinbart, an denen zusammengewartet wurde. So konnte jeder Teilnehmer dieser doch eher großen Partie ein für ihn angenehmes Tempo marschieren, was gerade beim Sportwandern von großer Bedeutung ist.
So macht es Spaß, so soll es sein - da bleibt auch nächstes Mal sicherlich keiner daheim!