Seefeld / Tirol
11. IML 3-Tage-Einhornmarsch
17. - 19. September 2010

(Letzte Änderung: 8. Oktober 2010)

Auch im Jahre 2010 entschlossen sich Karin und Helmut Reiter von den Wanderfreunden Rappottenstein nach Seefeld in Tirol zu reisen und an allen 3 Marathonwanderungen des 11. IML Einhornmarsches teilzunehmen.

Die wunderschönen, aber schon aus den letzten Jahren bekannten Strecken waren auch heuer wieder makellos markiert. Auch wurde  wieder neben den Marathonstrecken jeweils eine 10, 20 und 30 km Runde angeboten.

Die Kontroll- und Labestellen (oder besser gesagt Tee- und Saft-Verabreichungsstellen) waren wieder von vielen bekannten und freundlichen Gesichtern besetzt. Zur Stärkung konnte man entweder den Rucksack mit den Resten eines ausgiebigen Frühstücks füllen oder in den (großteils überteuerten) Gaststätten entlang der Strecke einkehren.

Lediglich die Bodenalm und der Gasthof an der Strecke in Mösern bildeten ein rühmliche Ausnahme, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis ausgewogen und gut war. Desweiteren gab es noch den einen oder anderen Mitarbeiter, der sich um die durstigen Wanderer mit kostengünstigem Hopfenblütentee oder Beifahrer zum Tee bemühte.

Und auch im Start-Zielgelände in der WM-Halle in Seefeld gab es Speisen und Getränke zu halbwegs annehmbaren Preisen.

Das Wetter spielte im heurigen Jahr leider nicht so mit wie in den letzten Jahren, wenngleich es großteils trocken blieb. Lediglich der Freitag Vormittag war mit Regenschauern durchsetzt. Leider blieben aber im heurigen Jahr den erstmals teilnehmenden Wanderern die Ausblicke auf die herrliche Bergwelt um Seefeld in Tirol großteils verwehrt.

1. Tag: Leutaschmarathon - 17. September 2010

Nach einem ausgiebigen Frühstück im wirklich empfehlenswerten Haus Isabella in Lehner gings um kurz nach 6:30 Uhr in der WM-Halle in Seefeld los.

Der Weg führte zunächst wieder ins Zentrum von Seefeld, wo eine erste Kontrolle eingerichtet war. Dann gings weiter Richtung Wildmoos-Alm und über schöne Waldwege nach Weidach. Weiter gings via Ahrn und Reindlau nach Unterkirchen und immer entlang des Waldes im Tal zurück nach Puitbach und via Gasse weiter nach Plaik wo heuer eine Bierstärkung in der dortigen Imbissstube eingelegt wurde.

Anschließend wunderschöne Wald- und Wiesenwege mit herrlichen Talblicken nach Buchen und via Ropfer Stub'm nach Mösern. Das Schlußstück führte sodann am Gschwandkopf entlang wieder zurück nach Seefeld.

Ein wunderschöner, abwechslungsreicher und empfehlenswerter Marathon, der aber fast 45 Kilometer misst. Leider spielt heuer auch das Wetter nicht so richtig mit und versagte den Teilnehmern den Blick auf die herrliche Bergkulisse des Wettersteingebirges und zur Hohen Munde.

Unsere Freunde aus Bayern sehen am Start um kurz nach 6 Uhr noch etwas verschlafen aus

Die netten Startrichterinnen

Kirche in Seefeld in Tirol bei der WM-Halle...

...und im Ortszentrum

Blick über die Ebene auf der Wildmoos-Alm

Auch heuer wieder mit dabei - die netten Kontrollore und Getränkeversorger

Redi probierts mit einem Wässerchen

Blick hinab nach Weidach - das Wettersteingebirge ist heuer im Nebel

Zirberl und Redi nehmens gelassen und schreiten flotten Schrittes dahin

Die herrliche Bergwelt um das Leutaschtal bleibt vorerst noch verborgen

Freundliche und gut trainierte Soldaten aus Litauen

Auch unser britischer Freund (links) ist mit dabei - bei ihm Franz Reiterer und Herbert Redhammer an der Labestelle in Weidach

Zirberl im Langlaufschritt bei der Statue

Den gleichen Schritt legen Redi, Anneliese und Franz auf den Asphalt

Heuer zeigt der Bach durchs Leutaschtal herrliche hellblaue Farben

Stromschnellen im Bach

Redi's Riesenschritte

Opa-Helmut mal mit einem anderen Drachen auf dem Foto

Karin, Herbert, Franz und Anneliese vor der schönen Drachenstatue aus Eisen

Nebeliger Blick ins Leutaschtal

Flußidylle

Nebelfetzen umschweben den Zwirchkopf

Karin zieht auf den ebenen Wegen davon

Ein kleiner Lichtblick am Horizont

Gutgelaunter Tiroler Mitarbeiter

Blick zur Kirche von Unterkirchen

Wirkt, als ob Watte von oben herabkommen würde

Teichimpression

Über herrliche Wege gehts über Wald und Wiese retour

Immer wieder mystische Anblicke der Berge

Wilhelm Klaminger und Heinrich Skerbinz sind heuer natürlich auch wieder unterwegs

In einer angelehnten Gerade

Blick aus dem Wald über Wiesen

Polnische Teilnehmer auf einem Steg über eine Gebirgsbachrinne

Entlang des Waldes mit Blick nach Gasse

Die traumhafte Unterkunft der Wanderfreunde in Lehner - SEHR EMPFEHLENSWERT!!!

Die Kontroll- und Labestelle dahinter ist weniger empfehlenswert (weil mehr als überteuert)

Auch unsere deutschen Freunde sind in Seefeld wieder mit dabei

Fernblick zum Kirchplatzl von Leutasch

Ein paar Gipferl im Wettersteingebirge werden sichtbar

Durch eine wunderschöne Almenlandschaft...

...zieht Zirberl wieder mächtig an - eine Labung scheint zu nahen

Auch ein liebgewonnener Dauergast unter den Kontrolloren

Franz Haider, Friedrich Kohlendorfer und Karin Reiter im nächsten kleinen Anstieg

Schöner Blick aus dem Wald

Baumhäuser

Im Sauseschritt vorbei an der wolkenverhangenen Hohen Munde

Karin prüft das Angebot der Almhütte, die zu einer Rast einlädt

Redi und Franz probieren den Gleichschritt

Vorsicht tieffliegende Golfbälle

Zirberl im Anstieg vor Mösern

Das Tor zu Mösern ist erreicht

Blick hinab ins Inntal

Am traumhaften Pfad entlang des Hügels...

...mit wunderschönem Blick ins Tal

Kontrolle in Mösern

Danach gehts wieder in den Wald auf die letzten Kilometer

Die Kollegen aus Biberbach werden überholt

Opa-Helmut vor dem Kreuz im Seewald

Der Blick hinab - manche sind vom rechten Weg abgekommen

Abstieg Richtung Sprungschanze in Seefeld in Tirol

Immer noch umgibt Nebel die Berge - und immer noch geht Zirberl flockig dahin

Start-Zielgebäude - die WM-Halle von Seefeld

Hier macht die Rückmeldung und Registrierung so richtig Spaß...

...und auch die IVV-Stempel wurden selten charmanter vergeben

Wanderer stärken sich verdient im Ziel nach dem 1.Tag


2. Tag: Panoramamarathon - 18. September 2010

Auch am zweiten Tag der Start nach einem guten Frühstück um 6:45 Uhr und nachdem die Rappottensteiner Wanderfreunde Werner Geishofer sowie Ruth und Ernst Brunnmayr in der WM-Halle eingetroffen waren.

Zunächst gings wieder nach Mösern. Danach der knackige Anstieg Richtung Gschwandtkopf, gefolgt von einem Bergabstück nach Reith bei Seefeld. Nach einer kurzen Schleife durch Reith gings zurück, vorbei am Golfplatz und am Wildsee, nach Seefeld.

Nach Durchquerung der äußeren Bereiche des Ortes Seefeld führte der Weg bergab zur Bodenalm, wo wieder die erste größere Pause eingelegt wurde. Bei diversen empfehlenswerten Suppentöpfen oder dem einen oder anderen Bierchen dauerte die Rast gleich mal rund 45 Minuten.

Es folgte die bekannte längere 'angelehnte Gerade' zur Triendlsäge mit dem folgenden kurzen steilen Stück nach Neuleutasch.

Danach wurde die Wildmoos-Alm erreicht und via Golfplatz Seefeld-Wildmoos gings über schöne Wege abermals nach Mösern. Die letzten Kilometer führten zum Möserer See und durch den Wald entlang vom Brunschkopf zurück nach Seefeld ins Ziel.

Mit viel Spaß und guter Laune, unzähligen netten Gesprächen mit den Teilnehmern des Austria Marathoncups (die großteils am Samstag ihren Marathon absolvierten) und recht annehmbaren Wanderwetter ging dieser wohl schönste der 3 Marathonwanderungen viel zu schnell zu Ende.

Zirberl und Werner im morgendlichen Aufwärmschritt

An der 1.K+L wird heute mal KEIN Schnapserl genommen

Wolken liegen wie Watte im Tal

Karin und Werner am Fuße des Gschwandkopf

Schöne Almen...

...und traumhafte Wege durch Wälder

Morgenimpression

Über den Möserer Steig

Obi roit a Roßknedl a

Ein wirklich geiles Hinweisschild

Auch unser Freund zwickt wieder mal am frühen Morgen

Wettlauf gefällig?

Wanderer tanken an der Labestelle die Flüssigkeitsverluste auf

In einem Bächlein helle

Bei Reith tauchen die Wanderer in den Nebel ein

Auch heute werden die Kollegen aus Litauen überholt

Das schöne Florianibild bei der Kneipp-Anlage

Heuer ist auch in den trockendsten Bächen Wasser

Die nette Imkerin bereitet alles vor

Zirberl und Opa mit der fleißigen Imkerin an der beliebten Honiglabestelle

Wiedersehen nach langer Zeit mit unserem lieben Freund Eberhard Schmied, der seinen ersten Marathon 2010 bestreitet

Franz Reiterer, Manfred Sailer, Karin Reiter, Werner Geishofer und Anneliese Semlitsch auf gemeinsamen Pfaden

Eberhard scheint schon wieder in alter Form zu sein und zieht davon

Schöne Tümpelimpression

An der K+L in Seefeld treffen wir auf Ewald, der auf der 33er Strecke unterwegs ist

Ein weiteres schönes Bächlein, daß erstmals Wasser führt

Jetzt ist die steirische Armada wieder beinahe komplett

Schöner Blick über die Bodenalm...

...und zur gleichnamigen Almhütte

Kontrolle und Getränke vor der Hütte...

...und endlich etwas Vernünftiges drinnen - Heinz und Manfred Lichtenwörther sowie Ing.Hans Lackner auf der Bodenalm

Manfred Sailer, Franz Reiterer und Anneliese Semlitsch stärken sich mit einem Süppchen

Reges Treiben an der Ausgabe auf der Bodenalm - eine der wenigen wirklich empfehlenswerten Einkehrmöglichkeiten in 3 Tagen

Gemeinsam mit Erich Inezberger gehts weiter Richtung Anstieg

Ruth, Franz, Josef und Ernst folgen

Mit viel Tücke über die Brücke

Ob dieses Vehikel noch fährt?

Die Triendlsäge

Endlich haben auch Werner und Zirberl die Steigung hinter sich gelassen

Karin und Helmut Reiter vor der Triendlsäge

Ein kleiner knackiger Anstieg folgt noch von der Triendlsäge nach Neuleutasch

Bezwungen - das treibt den Daumen dieses Marathonis nach oben

Karin und Werner tanken sich nun auch hoch

Das Wettersteingebirge bleibt heuer leider in Wolken gehüllt

Dennoch lassen sich die Rappottis die Stimmung nicht verderben

Herrlicher Weg durch Neuleutasch...

...und ein schöner Blick zu den....Wolken

Eine weitere schöne Alm

Der Blick zu den vorangehenden Wanderern

Mit Riesenschritten wird ein riskantes Überholmanöver gestartet

An dieser Labestelle ist der Opa besonders gerne, denn hier gibts sehr günstige Stärkung

Auch diese jungen Damen stärken sich

Ein gutbekanntes Bild unserer lieben deutschen Freundin

Werner fröhnt heute dem Wasser - hoffentlich hält es sein Körper aus

Bei dieser attraktiven polnischen Marathonia treibts den Urtiroler-Kontrolloren ein Lächeln ins Gesicht

Zirberl, Werner, Ruth und Max - wie die Hendl am Sprissal

Das Wasser scheint ihm Flügel zu verleihen - im Anstieg zieht Werner davon

Die Gruppe kann kaum folgen

Die Stimmung in der Partie ist wie immer fröhlich und ausgelassen

Ruth Brunnmayr, Karin Reiter, Max Pühringer, Werner Geishofer und Ernst Brunnmayr vor dem Wildmoos-See

Am See gibts nochmal eine Labung bei einem amtsbekannten Kontrollor der letzten Jahre

Wunderschöne Naturwege auch auf den letzten Kilometern...

...werden gemeinsam genossen

Sumpflandschaft

Der Tagesblick ins Inntal

Helmut und Karin Reiter, Ruth Brunnmayr und Werner Geishofer vor...

...dem Inntalblick in Mösern

Auch die beiden Marathondamen machen einen Einkehrschwung im Gasthaus in Mösern - die zweite Empfehlung zur Einkehr (aber das wars dann auch schon)

Danach ein kleiner knackiger Anstieg Richtung Möserer See

Vorbei gehts an einem kleinen Wasserfall

Beim Stiegensteigen ist Ernst weit vorne

Blick auf den Möserer See

Gemütlich gehts auf die letzten Kilometer mal auf, mal ab

Blick durch den Wald zu den dunstumgebenen Bergen rund um Seefeld

Gebhard ist als Geistergeher unterwegs (er ist bereits auf dem PW)

Die dynamischen 5

Zirberl auf der Innenbahn

Max Pühringer, Werner Geishofer sowie Ernst und Ruth Brunnmayr beim Einmarsch in Seefeld - es ist wieder mal geschafft

Friedrich Kohlendorfer mit hohem Staatsbesuch aus Rußland am Tiroler-Abend


3. Tag: Scharnitzmarathon - 19. September 2010

Auch am 3. Tag der Abmarsch um 6:45 Uhr nach einem ausgiebigen und wundervollen Frühstück.

Leider muß man am 3. Tag doch mehr Stoff geben, ist doch der Zielschluß an diesem Tag mit 16 Uhr doch recht knapp bemessen.

Wieder gings durch den Stadtkern von Seefeld Richtung 'Playcastle' und über sehr schöne Wege hinab ins Tal bis zur Eisenbahnlinie sowie weiter bis nach Scharnitz.

Danach die wunderschöne Schleife via Elsack ins Hinterautal bis zum Wiesenhof und entlang der Isar zurück nach Scharnitz.

Es folgte die wieder eher mühsame und langweilige 'Strafrunde' durch das Naturschutzgebiet nach Mittenwald in Deutschland. Auch heuer war wieder die Verlängerung zu absolvieren, jedoch war diesmal nicht einmal eine Kontrolle am äußersten Punkt eingerichtet.

Die Kontroll- und Labestelle war auch heuer am Sportplatz und abermals gab es dort nichts Festes zu essen - heuer war die Köchin erkrankt - was soll's - ein Bierchen und heiter weiter Herr Reiter.

Zurück gings nach Scharnitz und via Giesenbach bis zur Bodenalm, wo auch heuer wieder eine längere Rast eingelegt wurde. Die letzten 5 Kilometer mit Schlußstieg nach Seefeld waren für die Wanderfreunde Rappottenstein nur mehr ein Klacks.

Der Sonntag präsentierte sich von einer eher sonnigen Seite und bot herrliche Blicke auf die Bergwelt rund um den Karwendel.

Gemeinsam mit unseren Freunden aus Nebelberg in Oberösterreich wurde daher dieser Tag so richtig und rundum genossen.

Am dritten Tag zeigt sich bereits im Morgengrauen der Himmel

Letzte Nebelreste über den Bergen scheinen sich aufzulösen

Das 'Playcastle'

Man sieht förmlich wie schnell das Zirberl auch heute ist

Blick ins Tal - dort gehts dann Richtung Bodenalm

Die K+L mit den lieben Kollegen kommt an diesem Tag leider etwas zu früh (der Magen ist noch nicht bereit für Hopfenblütentee)

Zirberl und Pitzen-Sepp vor dem Tal...

...aus dem der Gießenbach kommt

Heute bewegt man sich wieder auf schmalen Pfaden

Blick über die Ebene nach Scharnitz...

...und von der Anhöhe aus

Josef Hain genießt die Ausblicke ins Tal...

...und zur türkisfarbenen Isar

Des taugt eam, den Pitzinger

Ein herrlicher Pfad führt zurück ins Tal

Ein weiterer Traumblick auf die Isar

Die Kraft des Wassers ist bei diesem Zufluß zu erkennen

Auch Zirberl bewältigt diese herrlichen Wege im Sauseschritt

An dieser K+L...

...läßt sich der Pitzn-Sepp gerne 'zwicken'

Brücke über die Isar

Auch Karl Reichartzeder und die Ungarn sind an dieser K+L angelangt

Helmut Reiter, Josef Hain, Karin Reiter und Karl Reichartzeder auf der Brücke über die Isar

Isar-Idylle

Heinz und Sabine trampen auch über den Scharnitz-Marathon

Kurz vor der Strafrunde wird die Isar nochmals überquert

Die Kontrollore an der Streckenteilung (33/42 km)

Steg im Naturpark

Josef überholt auf dem Steg Anneliese und Franz

Schön langsam kommen die Berge um Mittenwald zum Vorschein

Jetzt kommt das mühsamste Stück dieses Marathon

Brettleben und weit einzusehen

Selbst die Berge verstecken sich wieder in Wolken

Die typischen Heuhütten vor Mittenwald mit den herrlichen Bergen in Wolken

Und ein weiterer traumhafter Isarblick

Unser Freund hat heute Dienst auf der äußersten Außenstelle (strafversetzt?)

Durch den schönen parkähnlichen Wald gehts zurück

Die Bergwelt kann wenigstens heute etwas genossen werden...

...und schön langsam zeigen sich einige Spitzen etwas klarer

Zirberl will es endlich hinter sich haben und gibt Vollgas

Die Sonne meint es am letzen Tag gut mit den Marathonis

Durchpusten nach Absolvierung der Strafrunde bei Zirberl

Ein kleiner aber feiner Anstieg zur Auflockerung

Die 'Porta Claudia' (Reste der ehemaligen Befestigungsanlage)

Opa-Helmut und Pitzen-Sepp vor einem Torbogen der 'Porta Claudia'

Auf sehr schönen Wegen gehts neben dem Bach dahin

Da kann Karin wieder voll durchstarten

Jetzt hat sich auch der schnellste Postler Wiens zur uns gesellt

Die Soldaten aus Saalfelden machen eine verdiente kleine Rast

Herrlicher Blick zur Ahrnplattenspitze

Zirberl, Alexander und Josef flitzen durchs Tal...

...vor dem Hintergrund des Karwendelgebirges

Die Saalfeldener schlagen sich tapfer

Ein weiterer Traumblick zum Wettersteingebirge

Endlich ist die Abzweigung Richtung Bodenalm erreicht

Über diese herrlichen Wiesen und Almen gehts dahin

Nette und freundliche Servicekraft auf der Bodenalm - da bleibt MANN gerne

Gemeinsam mit dem Freunden aus Nebelberg wird gemütlich ein kühles Blondes getrunken

Die Wanderer genießen die Sonnenstrahlen und das herrliche Ambiente

Die Bodenalmhütte

Gemeinsam gehts auf die letzten Kilometer - ein Anstieg solls noch sein

Hermann Arnold ist auch bestens gelaunt unterwegs (wie immer)

Ein kleiner Wasserfall am Wegesrand

Vorbereitungen für die letzte Steigung - die Gesichter der Marathonis sind etwas angespannt

Auch Gerhard Lang ist in Seefeld unterwegs - ein herzlicher Gruß

Seefeld ist erreicht

Eine Schlange an Wanderern zieht sich Richtung Ziel

Alexander Schneider und Walter Göttl mit Balou auf den letzten Metern

Blick zu den Gipfeln um Seefeld...

...und ein letzter Blick zur Kirche in der Nähe der WM-Halle

Abschließend darf man festhalten:

Es sind 3 wunderschöne und makellos markierte Marathonwanderungen durch das traumhafte Gebiet in der Hochebene von Seefeld in Tirol. Liebhaber von Bergen, die aber über allzu heftige Steigungen unglücklich sind, kommen hier voll auf ihre Rechnung.

Für das verlangte Startgeld wird einem jedoch (in Gegensatz zu Arenzano) wenig bis gar nichts angeboten. In Italien wurde kein Cent zusätzlich auf der Strecke benötigt (außer natürlich für Bier) und man war niemals hungrig oder durstig. In Seefeld gab es außer Tee und Schiwasser nichts und Einkehrmöglichkeiten in Gaststätten waren entweder gar nicht gegeben oder man mußte für einen Einkehrschwung zuvor einen Kleinkredit aufnehmen. Der Vogel wurde an einer Labestelle am ersten Tag abgeschossen, als für eine MINI-Topfengolatsche 2,50 Euro verlangt wurden (Weihnachtsgänse zum Ausnehmen sehen anders aus).

Es ist also nicht verwunderlich, daß der Andrang an Wanderern zu den Märschen abnehmend ist und vor allem die deutschen Wanderfreunde mehr und mehr ausbleiben.

Ob dies der richtige Tourismusweg ist, bleibt abzuwarten. Fest steht nur, daß bei vielen in- und ausländischen Marathonkollegen nicht gerade ein positiver Werbeeffekt in den letzten Jahren erzielt werden konnte.