Marathon Tauplitz / Stmk.

26. Oktober 2010

Am Nationalfeiertag entschlossen sich Karin und Helmut Reiter von den Wanderfreunden Rappottenstein - trotz widrigster Wettervorhersagen - den Marathon in Tauplitz zu absolvieren. Und bereits auf der Anfahrt schienen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten - Schneefall und eine Schneedecke über den Pyhrn.

Schließlich wurde dennoch rechtzeitig und wohlbehalten das Sporthotel Seebacher in Tauplitz im Dunkeln erreicht. Heuer wurde der Start erstmals dorthin verlegt. Es waren bereits einige bekannte Marathonis eingetroffen und die Zahl sollte sich schließlich auf 22 wetterfeste und unerschrockene Langstreckenfanatiker erhöhen.

Gemeinsam mit unserem lieben Freund Eberhard Schmied ging es bei Dunkelheit auf die ersten Kilometer - und es war gut so, denn seine Ortskundigkeit ersparte uns so manchen Zusatzkilometer, den andere Mitstreiter an diesem Tag zu absolvieren hatten.

Das Wetter war vom ersten Meter an schön, es klarte nach und nach auf, die Sonne kam hervor und den Wanderern wurde eine wunderschöne Winterlandschaft mit herrlichen Impressionen geboten.

Die Strecke führte zunächst (entgegen der permanenten Pürgg-Runde) nach Lessern zur Kontrolle im Gasthof. Danach gings hinauf Richtung Klachau und über den Kulm - mit Traumimpressionen - zum Bauern am Kulm, wo eine weitere Kontroll- und Labestelle eingerichtet war. Via Flugschanze gings hinab ins Tal und der Weg (am permantenten Ödenseemarathon) führte entlang des Krunglbach und via Bad Heilbrunn zur Kraglhittn, wo eine weitere Kontrolle und die Möglichkeit zur Stärkung gegeben war.

Danach gings über den Almgraben hinauf zur Steinitzenalm. Dort war zwar keine Kontroll- und Labestelle (????) vorgesehen, der Einkehrschwung war für die meisten aber eine klare Sache.

Schließlich ging es lange bergab nach Mühlreith und auf schönen Forstwegen via Kumitzberg nach Obersdorf. Dort war im örtlichen Gasthaus die letzte Kontrolle und auch letzte offizielle Möglichkeit zur Stärkung vorgesehen. Die nächsten 14 Kilometer gings via Bad Mitterndorf und Krungl sowie entlang des Weges am Fuße der Schiflugschanze zurück nach Tauplitz.

Die Markierung war für diesen winterlichen Tag in einigen Teilstücken einfach nicht ausreichend - Bodenmarkierungen waren verschneit und es erwischte so manchen erstmals hier Wandernden mit einigen Fleißaufgaben - sprich Zusatzkilometern.

Der Grund für eine erhöhte Startgebühr blieb den meisten auch verborgen und wird wahrscheinlich ewig ein echtes Tauplitzer Rätsel bleiben.

Leider gab es auch diesmal keinerlei sonst übliche vereinsgeführte und in den meisten Fällen eher preisgünstige Labestellen und es mußte durchwegs in Gaststätten eingekehrt werden.

Geboten wurden den Angereisten dafür eine neue, durchaus liebevoll angelegte Strecke mit wunderschönen Winterimpressionen am Nationalfeiertag und die durchwegs sehr sehr freundlichen und netten Steirer, die man allerorts antraf, sorgten immer wieder für gute und gemütliche Stimmung.

Abschließend muß man einfach festhalten:
Selbst schuld, wer nicht dabei war! Ihr habt sicherlich etwas versäumt!

 (Letzte Änderung: 3. November 2010)

Angelika, ÖVV Schriftführer Gerhard Schlatter, Hermann Buresch und Heinz Seebacher am Start im Seebacherhof

Eberhard Schmied und Zirberl gehen auf den verschneiten Grimming zu

Blick Richtung Ennstal, die Nebel lichten sich

Auf einem traumhaften Pfad Richtung Lessern

Blick zu den nebelverhangenen Bergen

Ein Wanderkollege aus Böheimkirchen...

...und Leo Scheuenstuhl aus Markt Schwaben bei der 1.Kontrolle in Lessern

Winterliches Gruppenfoto vor dem Grimming

Beschwingt und gutgelaunt geht die Gruppe weiter

Es folgt ein zäher Anstieg Richtung Klachau

Max und Sigi im Anstieg...

...gefolgt von einem abgehärteten Leo (mit nackten Wadeln)

Blick Richtung Tauplitz

Leo, Zirberl und Sigi im Anstieg auf den Kulm

Je höher, desto winterlicher

Vorweihnachtliche Stimmung am Nationalfeiertag

Ein Zirberl am Kulm

Der Schnee drückt auf die Bäume und Sträucher - wunderschön!

Durchs Winter-Wonder-Land am Kulm

Ein weiterer herrlich verschneiter Strauch...

...und ein Bildstock am Kulm mit Grimming-Hintergrund

Der Fernblick ins Tal...

...Richtung Ausseerland

Eine urige K+L beim Bauern am Kulm

Die Böheimkirchener sind schon am Weg ins Tal...

...während sich die Wanderfreunde Rappottenstein noch nett verwöhnen lassen

Hoffentlich verschwindet uns die Sigi nicht im Schnee

Herrliche Winterimpression vom Kulm aus gesehen

Karin zieht den Pfad durch den knöchelhohen Schnee...

...und Sigi versucht ihre Fußstapfen zu erreichen

Blick über die Schiflugschanze am Kulm ins Tal

Bergab sind die Mädels echt schnell unterwegs!

Durch den tiefverschneiten Wald am Kulm

Die Schiflugschanze vom Tal aus gesehen - erstmals im Winterkleid

Der Blick zurück zum Kulm (Mitte) und Grimming (rechts)

Karin genießt die herrlichen Fernblicke im Winterkleid

Leo holt nach seinen Fotoshootings wieder auf

Winteridylle am Krunglbach

Der lange Weg entlang des Krunglbach

Jetzt gehts auf einen schönen Fußweg

Sieglinde Stogmeyer auf einem Steg über den Krunglbach

Eine weitere schöne Impression des Baches

Bad Heilbrunn...

...und ein Blick zum Salzastausee - die Schneefallgrenze kann man gut erkennen

In der Kraglhittn gibt die nächste Kontrolle und eine Einkehrmöglichkeit

Danach gehts durch dem Almgraben Richtung Steinitzenalm

Ein kleiner Steinbruch am Weg hinauf

Ein Auto hat uns ne Spur gezogen

Die Sonne fällt in den verschneiten Wald

Traumhafte Winter-Alm-Impression

Gerhard Stöckl und Hans Lebsinger biegen ums Eck

Es folgt - wie immer gutgelaunt - Thomas Steinacher

Blick über die Steinitzenalm

Leonhard genießt auf der Alm ein Käsebrot

Der entsetzte Blick des Zirberl - es gibt hier ka Zirberl...

...aber dafür eine supernette und freundliche Wirtin - das gefällt dem Opa!

Frisch gestärkt wird die Alm - die leider keine offizielle Kontroll- und Labestelle ist - verlassen! Aber eine Einkehr ist einfach Pflicht!!!!

Blick zur Steinitzenalm-Hütte...

...und über das Almgebiet

Flott gehts jetzt bergab Richtung Mühlreith

Der Wald und die schneefreieren Wege werden genossen

Ein Traumblick zu den Bergen...

...im Ausseerland

Die Sonne wärmt die Gruppe nun so richtig und es geht auf schönen Feldwegen dahin

Der Kumitzberg bei Obersdorf

Blick vom kleinen Anstieg bei Obersdorf Richtung Grimming

Maria Kumitz - die Kirche am Kumitzberg

Leo zeigt auf seine sauberen Schuhe und Sigi kramt in ihrem Rucksack

Orientierungsdiskussion zwischen Sylvia Morjan und Max Pühringer beim Verlassen des Gasthauses in Obersdorf

Schöner Fernblick von Obersdorf Richtung Grimming

Angeregte Gespräche in der 4er-Gruppe - Max, Sieglinde, Sylvia und Leo

Das Zirberl macht auf...

...diesen langen Geraden jetzt mächtig Dampf

Bad Mitterndorf und der Kulm ist schon im Blickfeld - jedoch der Weg ist noch weit

Die Kirche von Bad Mitterndorf

Gerhard Schlatter, Alois Stöger und Hermann Buresch am Weg aus Bad Mitterndorf heraus

Gwöhnlistein und Hechlstein mit Sonnenbeleuchtung und Schnee

Der elendig lange Gerade mit Blick zu Kulm und Grimming

Hermann, Alois und Gerhard werden immer kleiner

Das schöne Marterl am Weg nach Krungl im Winterkleid

Dieser Gasthof in Krungl bot die letzte Einkehrmöglichkeit - es waren 14 Kilometer ohne Kontrolle und Labestelle!

Karin ist auch auf dem Weg zur Flugschanze noch immer topfit drauf

Das Ziel rückt näher - Tauplitz, Gwöhnlistein und Hechlstein rücken in greifbare Nähe

Winter in Furth

Es ist geschafft - Karin auf dem letzten Kilometer nach Tauplitz! Es war einfach wunderschön!